Häufige Fragen

Wie läuft die Ausbildung als Pflanzentechnologe/in ab?

Die Ausbildung findet im dualen System auf anerkannten Ausbildungsbetrieben und in der Berufsschule statt. Es wird ein Ausbildungsvertrag zwischen Auszubildendem und Ausbildungsbetrieb geschlossen, der bei der zuständigen Stelle, der Landwirt­schafts­kammer Niedersachsen, eingetragen werden muss. Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre. Während der Ausbildung legt der Auszubildende eine Zwischen­prüfung ab, die Ausbildung endet mit dem Bestehen der Abschluss­prüfung.

Kann ich die Ausbildung verkürzen?

Ja, bei erfolgreich abgeschlossener Berufsausbildung in einem anderen, anerkannten Ausbildungsberuf oder bei Vorliegen der Allgemeinen Hochschulreife oder des Fach­abiturs ist eine Verkürzung der Ausbildungszeit um ein Jahr auf insgesamt zwei Jahre möglich.

Welche Voraussetzungen sollte ich mitbringen?

  • Spaß an der praktischen Arbeit, handwerkliches Geschick
  • Interesse an Natur und Umwelt
  • Selbstständigkeit, Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein
  • Teamfähigkeit
  • Technisches Verständnis
  • Freude an der Arbeit mit Pflanzen
  • Körperliche Fitness und Ausdauer
  • Bereitschaft zu saisonbedingten, unregelmäßigen Arbeitszeiten
  • Flexibilität, da die Arbeit nicht immer planbar ist
  • einen soliden Hauptschulabschluss mit guten Noten in den Naturwissenschaften, Mathematik etc.

Wo, wann, wie häufig ist Berufsschulunterricht?

Der Besuch der Berufsschule findet in Form von Blockunterricht statt. Die Bundesfachklasse befindet sich in Einbeck - BBS Einbeck, Hullerser Tor 4, 37574 Einbeck
E-Mail:
Tel.: 05561 9493-50, Fax: 05561 9493-99

Welche Fördermöglichkeiten für die Ausbildung gibt es?

Die einzelnen Fördermöglichkeiten sind sehr unterschiedlich und abhängig von der Person des Auszubildenden und dem Ausbildungsbetrieb. Einige Ausbildungs­betriebe ermöglichen die Teilnahme an speziellen Weiterbildungsmöglichkeiten oder arbeiten in Ausbildungsverbünden zusammen.

Nähere Informationen zu finanziellen Fördermöglichkeiten, z. B. Berufsausbildungsbeihilfe, oder zu Fördermöglichkeiten, wenn das erfolgreiche Bestehen der Abschluss­prüfung gefährdet ist, z. B. ausbildungsbegleitende Hilfen, geben die Arbeitsverwal­tungen.

Wie sehen die Arbeitszeiten aus?

Die Arbeitszeiten sind geregelt. Es gibt saisonale Arbeitsspitzen, da die Berufe von der Witterung und der Kultur ab­hängig sind.

Was verdiene ich in der Ausbildung?

Die Ausbildungsvergütungen sind vergleichbar mit Ausbildungsvergütungen, die im Handwerk gezahlt werden. In einigen der „grünen“ Berufe werden Auszubildende im Ausbildungsbetrieb mit verpflegt bzw. haben dort eine Unterkunft. Für die in Anspruch genommene Verpflegung und Unterkunft werden vorgegebene Sätze von der Ausbildungsvergütung abgezogen.
Die aktuellen Merkblätter zur Vergütung, Arbeitszeit und Urlaub in den Agrarberufen sowie in der Hauswirtschaft finden sie im Downloadcenter, unter der Rubrik Ausbildungsvertrag.

Wo kann ich hinterher arbeiten? Welche potentiellen Arbeitgeber gibt es?

Öffentlichen Einrichtungen, privaten Betrieben der Pflanzenzüchtung, agrarwirtschaftlichen und gärtnerischen Untersuchungslaboren.

Welche Fortbildungsmöglichkeiten gibt es?

Hast du das Abitur, kommen sicherlich ein Hochschulstudium für dich in Frage. Studiengänge die sich besonders anbieten sind Agrarbiologie, Agrarwissenschaften, Garten- und Landschaftsbau, Biologie oder Landschaftsökologie.

Schon während der Ausbildung legst du dich auf bestimmte Einsatzbereiche fest. Nach deiner Ausbildung kannst du dein Wissen weiter vertiefen. So gibt es eine sehr große Bandbreite an Qualifizierungslehrgängen, angefangen bei Pflanzenschutz und Labortechnik, über Biochemie und Genetik, bis hin zu Physik, EDV und Qualitätsprüfung

Wie finde ich eine Ausbildungsstelle?

Im Internet gibt es eine Ausbildungslandkarte. Dort kann man den gewünschten Beruf und die Region anklicken, in der man die Ausbildung machen möchte und bekommt die anerkannten Ausbildungs­betriebe angezeigt. Die Adresse der zuständigen Ausbildungsberater/innen, die bei der Suche nach einem freien Ausbildungsplatz gerne weiterhelfen sind an der Stelle zu finden. Freie Ausbildungsplätze findet man auch durch (regionale) Ausbildungsplatzbörsen und unter Agrarjobboerse. Ebenso ist die Arbeitsverwaltung bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz gerne behilflich.