Häufige Fragen

Kann ich die Ausbildung verkürzen?

Nein, auch bei erfolgreich abgeschlossener Berufsausbildung in einem anderen, anerkannten Ausbildungsberuf oder bei Vorliegen der Allgemeinen Hochschulreife oder des Fachabiturs ist eine Verkürzung der Ausbildungszeit nicht möglich.

Welche Voraussetzungen sollte ich mitbringen?

  • Jagdschein
  • Spaß an der praktischen Arbeit, handwerkliches Geschick
  • Interesse an Natur und Umwelt
  • Selbstständigkeit, Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein
  • Teamfähigkeit
  • Körperliche Fitness und Ausdauer
  • Bereitschaft zu unregelmäßigen Arbeitszeiten und Überstunden
  • Flexibilität, da die Arbeit nicht immer planbar ist
  • Führerschein Klasse T

Welche Fördermöglichkeiten für die Ausbildung gibt es?

Die einzelnen Fördermöglichkeiten sind sehr unterschiedlich und abhängig von der Person des Auszubildenden und dem Ausbildungsbetrieb. Einige Ausbildungs­betriebe ermöglichen die Teilnahme an speziellen Weiterbildungsmöglichkeiten oder arbeiten in Ausbildungsverbünden zusammen.

Nähere Informationen zu finanziellen Fördermöglichkeiten, z. B. Berufsausbildungsbeihilfe, oder zu Fördermöglichkeiten, wenn das erfolgreiche Bestehen der Abschluss­prüfung gefährdet ist, z. B. ausbildungsbegleitende Hilfen, geben die Arbeitsverwal­tungen.

Wo, wann, wie häufig ist Berufsschulunterricht?

Der Besuch der Berufsschule findet bundesweit in Form von Blockunterricht in Northeim statt.

Ist der Besuch einer Berufsfachschule vor Beginn der betrieblichen Ausbildung notwendig?

Ja, der Besuch ist notwendig.

Wie läuft die Ausbildung als Revierjäger/in ab?

Die Ausbildung findet im dualen System auf anerkannten Ausbildungsbetrieben und in der Berufsschule statt. Es wird ein Ausbildungsvertrag zwischen Auszubildendem und Ausbildungsbetrieb geschlossen, der bei der jeweils zuständigen Stelle, oder der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, eingetragen werden muss. Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre. Das erste Ausbildungsjahr ist der Besuch der Berufsfachschule in Northeim. Während der Ausbildung legt der Auszubildende eine Zwischenprüfung ab, die Ausbildung endet mit dem Bestehen der Abschlussprüfung.

Wie sehen die Arbeitszeiten aus?

Die Arbeitszeiten sind saisonal unterschiedlich. Überstunden sind in der Saison einzuplanen.

Was verdiene ich in der Ausbildung?

Die Ausbildungsvergütungen sind vergleichbar mit Aus­bildungs­vergütungen, die im Handwerk gezahlt werden. In einigen der „grünen“ Berufe werden Auszubildende im Ausbildungs­betrieb mit verpflegt bzw. haben dort eine Unterkunft. Für die in Anspruch genommene Verpflegung und Unterkunft werden vorgegebene Sätze von der Ausbildungsvergütung abgezogen.

Die aktuellen Merkblätter zur Vergütung, Arbeitszeit und Urlaub in den Agrarberufen sowie in der Hauswirtschaft finden sie im Downloadcenter unter der Rubrik Ausbildungsvertrag.

Wo kann ich hinterher arbeiten? Welche potentiellen Arbeitgeber gibt es?

Berufsjäger/innen arbeiten in privaten, kommunalen oder staatlichen Jagd- und Forstverwaltungen, in Hegegemeinschaften, in Schutzgebieten und bei Verbänden.

Welche Fortbildungsmöglichkeiten gibt es?

Es gibt die Möglichkeit, eine Meisterfortbildung zu besuchen und die Meisterprüfung abzulegen. Ein fachbezogenes Studium kann auch angeschlossen werden. Verschiedene berufsbezogene Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten ermöglichen es, unterschiedliche Schwerpunkte auszubilden.

Wie finde ich eine Ausbildungsstelle?

Im Internet gibt es eine Ausbildungs­landkarte. Dort kann man den gewünschten Beruf und die Region anklicken, in der man die Ausbildung machen möchte und bekommt die anerkannten Ausbildungs­betriebe angezeigt. Die Adresse der zuständigen Ausbildungsberater/innen, die bei der Suche nach einem freien Ausbildungsplatz gerne weiterhelfen sind an der Stelle zu finden. Freie Ausbildungsplätze findet man auch durch (regionale) Ausbildungsplatzbörsen und unter Agrarjobboerse. Ebenso ist die Arbeitsverwaltung bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz gerne behilflich.