Duale Ausbildung - was ist das?

Die Ausbildung zum Landwirt ist eine duale Ausbildung. Sie findet auf anerkannten Ausbildungsbetrieben und in der Berufsschule statt. Zusätzlich gibt es überbetriebliche Lehrgänge.

Du hast verschiedene Möglichkeiten die Ausbildung zu durchlaufen. Das ist abhängig von deiner schulischen oder beruflichen Vorbildung. Die Ausbildung gliedert sich in berufliche Grundbildung (erstes Ausbildungsjahr) und berufliche Fachbildung (zweites und drittes Ausbildungsjahr).

In Niedersachsen hast du für die Grundbildung zwei Auswahlmöglichkeiten: Entweder besuchst du die Einjährige Berufsfachschule (BFS Agrarwirtschaft) oder du machst eine duale Ausbildung.

  • Die BFS Agrarwirtschaft ist eine Vollzeitschule mit einem Praxistag je Woche auf einem Ausbildungsbetrieb. Mindestvoraussetzung ist ein erfolgreicher Hauptschulabschluss. Wenn du die BFS Agrarwirtschaft erfolgreich durchlaufen hast, kannst du dir dieses Jahr mit Einverständnis des Ausbildungsbetriebes auf die Ausbildung anrechnen lassen.
  • In der dualen Ausbildung machst du einen Ausbildungsvertrag mit einem anerkannten Ausbildungsbetrieb. Im ersten Ausbildungsjahr gehst du an zwei Tagen je Woche in die Berufsschule. Danach ist es ein Tag in der Woche. Außerdem gibt es Unterrichtswochen in der DEULA (praktischer Berufsschulunterricht zum Thema Landtechnik) und im zweiten und dritten Ausbildungsjahr je einen überbetrieblichen Lehrgang in der Tierhaltung. Zusammen mit anderen Azubis fährst du in das Landwirtschaftliche Bildungszentrum Echem.

 

Anerkannte Ausbildungsbetriebe in deiner Nähe findest du auf der Ausbildungslandkarte.

 

 

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Kontakt

Richard Didam
Aus- und Fortbildung Landwirt/in und Fachkraft Agrarservice, Ausbildereignung

Geschäftsbereich Landwirtschaft
Oldenburg

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