Werker*in im Gartenbau

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Was ist das Besondere an der Ausbildung Werker*in im Gartenbau?

Deine Ausbildung ist der Ausbildung zum*zur Gärtner*in sehr ähnlich. In deiner Ausbildung brauchst du aber z.B. nicht so viel Mathe können oder botanische Namen lernen. Auch die Praxis gestaltet sich etwas einfacher. Außerdem bekommst du während deiner Ausbildung Unterstützung von Sozialpädagogen.

Was macht ein*e  Werker*in im Gartenbau?

Als Werker*in im Gartenbau arbeitest du in Garten- und Landschaftsbaubetrieben, Zierpflanzenbaubetrieben, Baumschulen oder auch Gemüsebaubetrieben. Du hilfst bei der Anlage und Umgestaltung von Gärten und bei deren Pflege oder bei der Produktion von Beet- und Balkonpflanzen, Blumen, Büschen, Bäumen sowie gesundem Gemüse.

Was brauchst du, um hier genau richtig zu sein?

  • Du möchtest etwas für schöne Gärten und gepflegte Parks tun.
  • Du arbeitest gerne im Team.
  • Du arbeitest gerne mit Pflanzen und draußen.
  • Man kann sich auf dich verlassen.
  • Du hast bereits einen Termin mit einem*einer Reha-Berater*in der Agentur für Arbeit wahrgenommen und ihr habt gemeinsam fesgestellt, dass eine Ausbildung zum*zur Werker*in im Gartenbau zu dir passt.

Dann bist du hier genau richtig!

Wie läuft deine Ausbildung ab?

Deine Ausbildung dauert 3 Jahre. Sie wird in einem anerkannten Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule stattfinden. Du kannst aber auch einen Ausbildungsvertrag mit einer Bildungseinrichtung abschließen und die betrieblichen Ausbildungsphasen bei einem anerkannten Ausbildungsbetrieb machen.

Wie findest du einen passenden Ausbildungsbetrieb?

Für dich ist es zuerst wichtig, einen passenden Ausbildungsbetrieb zu finden. Sprich hierfür die Reha-Berater*innen der Agentur für Arbeit und unsere Ansprechpartner*innen vor Ort an. Sie helfen dir gerne weiter! Am besten machst du vorher ein Praktikum, um festzustellen, ob der Beruf zu dir passt. So kannst du den Berufsalltag kennenlernen und schauen, ob du dich wohl fühlst.

Gibt es Berufsschulklassen für Werker*innen im Gartenbau?

Ja, Berufsschulklassen für Werker*innen gibt es an vielen Standorten: Aurich, Braunschweig, Celle, Hameln, Hannover, Hildesheim, Lingen, Northeim, Oldenburg, Osnabrück, Rotenburg, Stade, Uelzen, Verden – Surwold (Johannesburg) und Freistatt (Stiftung Bethel). Bei Vertragsabschluss mit dem Betrieb wird festgelegt, welche Schule du besuchen wirst. 

Wie sind deine Arbeitszeiten?

Deine Arbeitszeiten werden in Dienstplänen geregelt. Da die Pflanzen auch am Wochenende und an Feiertagen gut versorgt werden möchten, kann es vorkommen, dass du auch mal am Wochenende Dienst haben wirst.

Sprich am besten mit deinem*deiner zukünftigen Chef*in über deine genauen Arbeitszeiten, wenn du dein Vorstellungsgespräch hast. Bei dieser Gelegenheit solltet ihr auch darüber sprechen, wie ihr mit Überstunden umgehen wollt. Du kannst die Überstunden entweder abbummeln oder sie werden dir ausgezahlt.

Was verdienst du?

Dein Gehalt nach Abschluss der Ausbildung ist abhängig von deinen Fähigkeiten und von deinem Arbeitgeber. Zu Beginn des Berufslebens verdienst du normalerweise etwa 2000 Euro brutto, dein Gehalt kann aber auch darunterliegen.

Weitere Fragen zu deiner Vergütung kann dir am besten der*die zuständige Rehaberater*in der Agentur für Arbeit beantworten. 

Deine Chancen nach der Ausbildung

Nach der Ausbildung hast du sehr gute Chancen, einen Job zu finden. Die Nachfrage nach gärtnerischen Dienstleistungen steigt stetig und die Betriebe suchen händeringend zuverlässige Mitarbeiter*innen. Auch besteht die Möglichkeit, eine Berufsausbildung zum*zur Gärtner*in anzuschließen.

Kontakt

Celina Judith Teuner

Akquisiteurin Ausbildung Gärtner*in
Geschäftsbereich Gartenbau, Bad Zwischenahn-Rostrup

Telefon: 04403 9796-18
Telefax: 04403 9796-61
E-Mail: