Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen, Versuchsbetrieb Sickte
Eigene Landmaschinenwerkstatt in der alle anfallenden Arbeiten an den Maschinen durchgeführt werden können.
Mähdrescher: Claas Lexion 430
Parzellenmähdrescher Haltrup und Sampo
Schlepper: Fendt Favorit 916 Vario, Fendt Favorit 712 Vario, Fendt Favorit 514, Fendt Farmer 313 Vario, Fendt Farmer 311 Vario, Fendt Farmer 309, Fendt GTA 370, Fendt GT 345, Mercedes MB-Trac 1500
Sämtliche Maschinen für die Bodenbearbeitung und Aussaat
Anhänger für den Transport von 1,5 t bis 18 t
Maschinen zur Pflege wie Striegel, Hacken, Fräsen, Schlegelmulcher, Mähwerk
Düngerstreuer Schleuderstreuer Pneumatikstreuer, Granulat- und Großflächenstreuer
Pflanzenschutzspritze Horsch Leeb 5 und diverse andere Geräte
Beregnungsmaschinen und Pumpen
Parzellentechnik für Versuche
Parzellen Erntemaschinen für Zuckerrüben und Kartoffeln
Versuchsfeldleiter
Betriebsleiter
Meister Gesellen und Werker der Landwirtschaft
Landmaschinenmechaniker
KFZ Elektriker
Gärtner
Garten- und Landschaftsbauer
Azubis
Insgesamt 15 Personen, die an drei Standorten die Versuchsflächen bewirtschaften
Das Zentrale Versuchsfeld in Braunschweig des Julius Kühn Instituts (JKI) ist eine umfangreiche, bewirtschaftete Fläche und Feldversuchseinrichtung, die zentral vom Versuchsgut in Sickte aus gemanagt wird.
Die Ausbildung am JKI in Sickte ist vollständig und umfassend im Bereich Pflanze.
Die Auszubildende erhalten Einblicke in alle Aufgabenfelder und dürfen nach einer Einarbeitungszeit diese auch selbständig übernehmen. Alle Standorte sind voll eigenmechanisiert und verfügen über einen außreichenden Fuhrpark um alle gestellten Aufgaben der Wissenschaft erfüllen zu können.
Standort & Fläche
• Die betrieblichen Flächen erstrecken sich über mehrere Orte in der Region Braunschweig (Messeweg, Niedersickte, Lucklum, Ahlum, Wendhausen, Bundesallee) mit insgesamt rund 240 ha Freilandversuchsfeldern sowie 70 ha forstwirtschaftlicher Fläche in der Nähe .
• Diese bieten eine breite Bodenvielfalt – von sandigem Lehm über tonige Lehme bis zu schweren Tonböden und Löß-Lehm, was deutschlandweite Bodenbedingungen repräsentiert .
Organisationsstruktur & Betrieb
• Das Versuchsfeld bildet einen Ackerbaubetrieb ab und wird mit modernem Fuhrpark und geschultem Fachpersonal bewirtschaftet.
• Die Organisation orientiert sich an den Anforderungen der JKI-Wissenschaftler:innen und den eingereichten Projektanträgen für Feldversuche (z. B. Fruchtfolgen, Anbausysteme) .
Thematische Schwerpunkte & Feldversuche
• Pro Jahr werden im Schnitt etwa 80 Feldversuche durchgeführt. Der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung und Bewertung von Pflanzenschutzverfahren im integrierten und im ökologischen Landbau, sowie auf Resistenzprüfungen verschiedener Kulturen gegenüber Schadorganismen .
Weitere Forschungsbereiche umfassen:
o Biologie und Bekämpfung von Unkräutern
o Koexistenz gentechnisch veränderter Pflanzen (inkl. methodischer Entwicklung)
o Schadorganismenbekämpfung im Gemüsebau
o Bewertung nachwachsender Rohstoffe und Agroforstsysteme
o Düngungsmethoden hinsichtlich Umwelt- und Ressourcenschonung
o Langzeitversuche zu Krankheiten an Forstpflanzen
o Bewertung von Pflanzenschutztechnik und Säverfahren .
Die bandenbreite der Versuchsflächen reicht von kleinen Parzellen bis hin zu über 20 ha großen Versuchsfeldern. Die typischen Kulturen umfassen Getreidearten, Winterraps, Sojabohnen, Lupinen, Kartoffeln, Zuckerrüben und Mais. Verschiedene Saattechniken (Direktsaat, Mulchsaat, konventionell) werden eingesetzt. Die durchschnittliche Parzellengröße liegt bei ca. 0,9 ha .
Imagefilm: https://www.youtube.com/watch?v=AHAcb2LDbac
-Versuchsfeldleiter und Betriebsleiter sind Mitglied des Prüfungsausschusses der Landwirtschaftskammer Niedersachsen und nehmen jährlich Zwischenprüfungen, Abschlussprüfungen und Meisterprüfungen ab.
-Der Versuchsbetrieb ist Austragungsort für Abschlußprüfungen Pflanze
-Der Versuchsfeldleiter ist Aushilfslehrkraft im Fach Pflanzenbau Fachstufe 1 und 2 an der Johannes-Selenka-Schule in Braunschweig.
-Berufsschulstandorte sind: Braunschweig, Gifhorn, Hannover, Hildesheim und Celle.
-Teilnahme an überbetrieblichen Ausbildungslehrgängen (z.B. Deula).
-Prüfungsvorbereitung für die Bereiche Pflanze und Tier können die Betriebsleiter durchführen.
-Duch die Wissenschaftleinnen und Wissenschaftler am Standort erhält man Einblicke in die Forschung mit Kulturpflanzen.
-Arbeitszeiten in der Regel von 7:30 Uhr bis 16:00 Uhr
-In der Ernte kann es mal länger gehen, die angesammelten Stunden werden aber zeitnah in Freizeit ausgeglichen (darauffolgende Woche).
-Elektronische Zeiterfassung mit minutengenauer Abrechnung.
-In der Regel kein Wochenendeinsatz.
-Teilnahme an Seminaren und Schulungen
-Motorsägenlehrgang mit dem Bundesforst
-Austausch mit anderen JKI Standorten ist möglich
-Arbeitskleidung und natürlich die Schutzkleidung wird gestellt
-Ausbildungsvergütung des Bundes leigt leicht über der Vergütung der Azubis in Niedersachsen
-Zuschuß zum deutschlandweit im ÖPNV nutzbarem Jobticket
-Lernmittelzuschuß
-Besuch von Messen und landwirtschaftlichen Veranstaltungen während der Arbeitszeit runden die Ausbildung ab
Bei Bedarf kann ein Wohnraum in Form von einem kleinen Apartment auf dem Betrieb in Sickte zur Verfügung gestellt werden. Die Wohnungen sind ausgestattet mit eigener Küche und Bad. Füßläufig befinden sich in Sickte direkt Bäcker, Supermärkte usw. wo eingekauft werden kann.
Am Betrieb befinden sich ein Aufenthaltsraum mit voll ausgestatteter Küche und Waschräume, sowie Trockenräume für Arbeitskleidung und Schuhe.
Busanbindung nach Braunschweig im Stundentakt direkt vor dem Hofgelände
Kantine befindet sich leider nur am Standort Braunschweig mit meheren warmen Essen täglich.
Frühstück und Abendessen Selbstversorgung (Geld für Unterkunft und Verpflegung wird ausbezahlt).
Arno Siegmund
Florian Hackelsperger
Arno Siegmund, Saatl. geprüfter Betriebswirt - Fachrichtung Agrarwirtschaft, Ausbildereignungsprüfung
Florian Hackelsperger, Dipl.-Ing. (FH) Agrarwirtschaft, Ausbildereignungsprüfung
Die Ausbilder sind Mitglied des Prüfungsausschusses der Landwirtschaftskammer Niedersachsen für Gesellen und Meister.
-Ein mittlerer Bildungsabschluss oder mindestens einen guten Hauptschulabschluß
-Führerschein der Klasse T
-Zuverlässigkeit, Sorgfalt, Teamfähigkeit und eine verantwortungsbewusste Arbeitsweise
-Lust auf Landwirtschaft
-Intresse an Kultzrpflanzen
Florian Hackelsperger;
E-Mail: florian.hackelsperger@julius-kuehn.de,
Telefon: +49 (0)3946 47 2631
FAX: +49 (0)5305 930312
Beruf Landwirt/in, Bildungsbeauftragter, Entwicklung u. Vertrieb der Ackerschlagkartei
Bezirksstelle Braunschweig, Braunschweig